Hunde- und Katzenpfoten brauchen Schutz im Winter

von | Sep 27, 2016 | Meine Tierwelt | 0 Kommentare

mogli-winter1_kreativmarktSplitt und Salz liegen zu dieser Jahreszeit nicht nur auf den Strassen, sondern auf Fußgängerwegen und Auffahrten,darum sollten Hunde und Katzenhalter nach jeden Spaziergang, bzw. wenn der Schmusetiger von seinem Streifzug nach Hause kommt, die Pfoten seines Liebling einfach mal kontrollieren.

Denn Salz und Splitt können sich zwischen die Ballen der Pfoten setzen und das kann durchaus schmerzhaft sein.

Besonders bei Hunden sollte man drauf achten, da sich die Ballenhaut schnell verletzen kann. Nach dem Spaziergang unbedingt die Ballen mit klarem Wasser abspülen und trocknen. Regelmäßiges Eincremen mit Kamillen- oder Ringelblumensalbe macht die Ballen zusätzlich noch geschmeidig und schützt sie vor dem Austrocknen.

Katzen dagegen haben in ihren Pfoten einen eingebauten  Wetterschutz. Eine dicke Schicht aus Binde- und Fettgewebe gibt auf jedem Untergrund ein vorzügliches Polster ab. Vor Verletzungen schützt die Hornhaut zwischen den Ballen. Daher kann der Stubentiger durchaus „barfuss“ durch den Schnee stiefeln.

Trotzdem sollten Katzenhalter im Winter auch auf bestimmte Dinge achten.

Regelmäßige Kontrolle nach jeder Heimkehr, ob sich zwischen den Ballen Eis- oder Schneereste gesetzt haben. Das kann nämlich zu Erfrierungen und Entzündungen führen. Nicht mit frisch eingecremten Pfoten auf den nächsten Streifzug schicken.

Unser Kater Mogli hatte schon mal eine Erfrierung an der Pfote. Da sah der Ballen so aus als wenn sich darunter eine Wasserblase gebildet hätte.

Wenn möglich die Sohlen mit einem feucht, warmen Waschlappen abwischen und dann mit einem Handtuch abtrocknen. Ich mache das meistens immer damit nicht unbedingt Salzreste in die Schnute und den Magen gelangen .Mogli ist nämlich ein extremer Putzer was seine Pfoten angeht. Er findet das zwar nicht so toll, aber er gewöhnt sich schon dran.